Städtisches Gymnasium Ahlen

Schule im Herzen der Stadt

SV unterstützt AI Briefmarathon

vom 14.12.2017


Wie in den vergangenen Jahren boten Vertreter der SV am Städtischen Gymnasium Ahlen in Zusammenarbeit mit der Ahlener Amnesty-Gruppe den Schülern und Schülerinnen des Gymnasiums die Möglichkeit, sich per Brief für verfolgte Menschenrechtler einzusetzen. Der Stand am 6. Dezember in der Pausenhalle wurde gut frequentiert. Die SV-Schüler, besonders Max Licht aus der Q2, selbst Amnesty- Mitglied, und Adelgunde Tacken von der Amnesty-Gruppe Ahlen erklärten den interessierten Schülern und Schülerinnen die Fälle. So kamen für die chinesische Rechtsanwältin Ni Yulan, die sich in ihrer Heimat für die Rechte von Zwangsvertriebenen einsetzt und nun selbst von der Staatsmacht bedroht ist, 54 Petitionsbriefe zusammen. Für den Umweltschützer Clovis Razafimalala in Madagaskar gab es bis zum Mittag 50 Briefe. Auch Lehrer und Lehrerinnen unterstützten die Aktion. Der SV-Schüler KaanTüney aus der Q1 kümmerte sich um den Versand der Briefe an das Amnesty-Sekretariat im Berlin, von wo aus die Briefe nach China und Madagaskar weitergeleitet werden. 

Von dem vorletzten Briefmarathon gibt es Erfreuliches von den Fällen, für die sich die Schüler/innen eingesetzt hatten, zu berichten: die beiden jungen Männer Fred Bauma und Yves Makwambala, die mehr Demokratie in ihrem Heimatland DR Kongo gefordert hatten, sind nach mehr als einem Jahr Haft im August 2016 frei. Weltweit hatten sich mehr als 170.000 Menschen für sie eingesetzt. Sie bedankten sich bei Amnesty mit den Worten: "Jeder Brief, jeder Besuch und jedes Wort hat uns gestärkt und unsere Entschlossenheit in diesem langwierigen, aber wichtigen Kampf für Freiheit und Demokratie bekräftigt."