Städtisches Gymnasium Ahlen

Schule im Herzen der Stadt

Italienisch

Italienisch wird als neu einsetzende Fremdsprache ab der Einführungsphase (EF) angeboten.

Der 4-stündige Grundkurs wird bis zum Abitur geführt und kann 3. oder 4. Abiturprüfungsfach sein.

Die Bedeutung der Sprache

Du wirst Deine eigenen persönlichen Gründe haben, warum Du neugierig auf Italien und Italienisch bist, und warum Du auf diesen Link gestoßen bist? Hier einige „gute“ Gründe, warum andere Italienisch lernen, vielleicht sind Deine Gründe auch dabei:

Verständigung in Europa:  Italien und Deutschland gehören zu den 6 Gründungsmitgliedern der Europäischen Union. Italienisch gehört neben Englisch, Deutsch und Französisch zu den 4 meist ge-sprochenen Sprachen in der Europäischen Union. (ca. 60.000.000 Sprecher) 

Deutsch-Italienische Tradition: Italien ist mit Deutschland durch vielschichtige kulturelle und wirtschaftliche Beziehungen eng verbunden. Besonders in der jüngeren, europäischen Geschichte stehen sich beide Länder nahe. Das Leben in Deutschland ist maßgeblich von der italienischen Lebensart geprägt, Pizzerien und italienische Eisdielen sind Teil des Stadtbildes, Spaghetti, Cappuccino, Caffellatte & Co. nicht mehr wegzudenken. Diese Entwicklung wird seit Mitte des 20. Jahrhunderts durch die Liebe der Deutschen zu Italien einerseits, und andererseits durch die in Deutschland lebenden italienischen MitbürgerInnen lebendig gehalten.

Freizeitnutzen: Der Freizeitnutzen ist unbestritten. Sonne, Berge, Meer, Seen, Kunst, Kultur, tolles Essen – Italien ist attraktiv und der Deutschen 2.liebstes Urlaubsziel. Die Unterhaltungsindustrie Italiens ist bedeutend. Film und Literatur und vor allem die Musik ist über die Grenzen hinweg populär. Zahlreiche italienische KünstlerInnen sind regelmäßig auch in den deutschen Charts.

Berufliche Perspektive: Es ergeben sich zahlreiche berufliche Perspektiven: vorneweg im Tourismus oder in der Bekleidungsbranche, aber auch in vielen anderen Bereichen. Die wirtschaftliche Verwobenheit ist enorm: Italien und Deutschland sind wichtige Handelspartner. (Deutschland ist Italiens Handelspartner Nummer 1, Italien ist für Deutschland 4.größtes Importland.) Somit sichern Kenntnisse des Italienischen als zusätzliches Plus einen Wettbewerbsvorteil anderen Bewerbern gegenüber. In vielen Studiengängen ist es eine Bereicherung, je nach Ausrichtung unverzichtbar, und deshalb der Erwerb des Basiswissens bereits in der Schule vorteilhaft, so z.B. beim Studium der Kunstgeschichte, der Geschichte oder der Musik und der Musikwissenschaften. Selbstverständlich kann auch Italienisch selbst Beruf werden, z.B. als Lehrer oder Übersetzer. Auch bieten Deutsch-Italienische Studiengänge, z.B. der Europäischen Betriebswirtschaft, interessante Perspektive

Sprachzertifikate:

Verschiedene Institutionen z. B. einige Volkshochschulen und die italienischen Kulturinstitute bieten Jugendlichen die Gelegenheit, Sprachzertifikate (TELC oder CELI adolescenti)  abzulegen. Mit einem solchen Zertifikat weist sich der Schülern oder die Schülerinnen bei späteren Bewerbungen als besonders engagiert und leistungsfähig aus. Erfahrungsgemäß können sich Schülerinnen und Schüler mit sehr guten bis guten Sprachkenntnissen im 2. Lernjahr einer solchen Herausforderung stellen.

Die Aufgaben und Leitziele des Faches Italienisch Kommunikative Kompetenz:

Klar, hier lernst Du Italienisch. Du lernst italienisch zu lesen, schreiben, verstehen, sprechen und „sprachmitteln“. Im ersten Lernjahr eignest Du Dir dazu die Basisgrammatik und den Grundwortschatz an und erhältst Gelegenheiten zu trainieren, Dich im Land zu orientieren und zurechtzufinden, Dich etwa in einem Brief oder in einer Unterhaltung über Dich und Deine Freizeit auszutauschen, Verabredungen zu treffen usw. Wenn Deine Sprachkompetenz dann wächst, werden die Themen und Gegenstände komplexer und es gilt jetzt, über z.B. Freundschaft, Beziehungen, Träume und Ängste, Berufswünsche, über wirtschaftliche und kulturelle Aspekte des Landes, einer Region, und auch z.B. über Texte oder Filme zu schreiben oder zu sprechen, ähnlich, wie Du das bereits auf Englisch und / oder Französisch kannst.

Interkulturelle Kompetenz: Du lernst mehr als „nur“ das andere Land kennen, Du lernst auch Dich und Dein Land besser kennen. Unterschiede, Gemeinsamkeiten, und wechselseitige Beziehungen der Menschen und Jugendlichen in Italien und Deutschland, deren Alltag, Freizeit, Wünsche und Hoffnungen stehen im Mittelpunkt.

Methodische Kompetenz: Ein Weg, also eine „Methode“, Sprache, Menschen, Land und Kultur kennenzulernen bietet das Lehrbuch. Wir arbeiten mit Appunto 1, das wir mit vielen weiteren anschaulichen Materialien ergänzen. Ab der zweiten Hälfte des zweiten Lehrjahrs sind interessante Texte aus Zeitungen, dem Internet, aber auch Lieder (canzoni), kurze literarische Texte, Filme und Hörtexte ausgezeichnete Quellen, Dir Einblick in Leben und Gedanken der Italiener zu vermitteln. Und natürlich sollst auch Du Dich selbst über Texte und Medien mitteilen. Wie man Texte liest und verfasst, Unterhaltungen versteht und daran teilnimmt, Präsentationen versteht und hält, das lernst Du hier.

Besonderen Wert legen wir in unserem Italienischunterricht auf das selbstgesteuerte und kooperative (Fremd)sprachenlernen. Du lernst, Sprachen zu lernen, selbstständig, alleine, in der Gruppe, mit Deinen Freunden, auch ohne Lehrer. Denn vielleicht möchtest Du auch nachdem Du Deinen Schulabschluss hast, weiterlernen, oder noch eine Sprache lernen? Wie das geht, trainierst Du hier.

Die detaillierten Inhalte, Themen und Gegenstände sind hier nachzulesen:

Grundsätze der Leistungsbewertung im GK (neu) Italienisch in der Sek.II

Die Grundsätze der Leistungsbewertung basieren auf

  • Richtlinien und Lehrplänen für die Sekundarstufe II – Gymnasiale Oberstufe des Gymnasium und der Gesamtschule - Italienisch. Hsrg: Ministerium für Schule und Weiterbildung, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen, Ritterbachverlag, Frechen 1999

  • Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung – Aufgabenbeispiele für die gymnasial Oberstufe in Nordrhein-Westfalen - Italienisch. Hsrg: Ministerium für Schule und Weiterbildung, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen, Ritterbachverlag, Frechen 2000.

  • sowie den jeweils aktuellen Vorgaben für das Zentralabitur in Nordrhein-Westfalen zu den unterrichtlichen Voraussetzungen für die schriftlichen Prüfungen im Abitur in der gymnasialen Oberstufe, sowie entsprechende Fachliche Hinweise.

    Vorgaben des Schulministerium NRW

Grundsätze der Leistungsbewertung

  • Leistungsbewertung ist ein kontinuierlicher Prozess. Bewertet werden alle im Rahmen des Unterrichts erbrachten Leistungen.
  • Leistungsbewertung teilt sich in die beiden Beurteilungsbereiche „Sonstige Mitarbeit“ und „Klausuren“. Sie gehen zu je 50 % in die Gesamtbeurteilung ein.
  1. Sonstige Mitarbeit: mündliche Beiträge, Vorbereitende oder nachbereitende häusliche Arbeiten, Referate, Protokolle, sonstige Präsentationsleistungen, Mitarbeit in Projekten, schriftliche benotete Übungen (max. 30 Min)
    Die hier verwandten Kriterien sind: Sprachkompetenz, die Sach- und Medienkompetenz, Sozialkompetenz
  2. Klausuren: In jedem Schulhalbjahr werden 2 Klausuren geschrieben, in Q2.2 eine.
  3. Facharbeit: Die Facharbeit kann eine Klausur ersetzen.

Die Kriterien zur Bewertung einer Facharbeit sind: äußere Form, sprachliche Kompetenz, aufgabenspezifische Kompetenz, methodische Kompetenz (Nähere Vorgaben siehe Handout zur Facharbeit).


Zu den Klausuren als Form der Leistungsbewertung:

Im Anfangsunterricht steht die sprachliche Leistung im Mittelpunkt, geschlossene, halboffene Aufgabentypen überwiegen. Von Beginn an sind kleinere freiere Textproduktionen Teil der schriftlichen Leistung. Sie werden je nach Konzeption der Klausur und entsprechend dem Lernstand angemessen berücksichtigt.

  1. In den freien Aufgabenbereichen erfolgt die Beurteilung kriteriell, d.h. nicht nur Sprachrichtigkeit, sondern auch Umfang, Einfallsreichtum, Ausdrucks-vermögen fließen in die Bewertung ein.
  2. Eine Klausur kann mündliche Anteile enthalten, eine mündliche Prüfung kann eine Klausur ersetzen.

Mit zunehmendem Lernstand werden die Aufgaben der Klausuren komplexer, und erfolgen dann zunächst anteilig, dann vollständig, dem Lernstand entsprechend im Anspruch modifiziert, nach den Prinzipien der im Abitur geforderten Aufgabentypen A2 – B2:

  1. A2: Textaufgabe mit analytisch-interpretatorischer und anwendungs-/produktionsorientierter Teilaufgabe
  2. B1: Textaufgabe mir Hörverständnisaufgabe
  3. B2: Textaufgabe mit Aufgabe zur Textproduktion anhand visueller Vorgaben

Die Beurteilung der Schülerleistung in den Aufgabentypen A2-B2bezieht sich auf die Bereiche Inhalt und Sprache (Sprachrichtigkeit und Ausdrucksver-mögen), und zwar im Verhältnis 40:60:

  1. Inhalt: Textverständnis, Verfügbarkeit und Differenziertheit des Wissens, Ordnung und Verknüpfung der Gedanken, Entfaltung der Aspekte, Urteilsvermögen, Originalität
  2. Sprache: Ausdrucksvermögen, Grad der Reichhaltigkeit, Ökonomie und Treffsicherheit des Ausdrucks, Klarheit, Komplexität und Variation des Satzbaus, Angemessenheit der Sprachebene, sprachl. Verknüpfung der Themen und Teilthemen, sprachl. Prägnanz;
  3. Sprachrichtigkeit: Lexik, Grammatik, Rechtschreibung, Zeichensetzung

Nützliche Links: