Städtisches Gymnasium Ahlen

Schule im Herzen der Stadt

Physik

Wie funktioniert ein Thermometer?

Warum ist der Himmel blau?

Wie konnten die Ägypter riesige Pyramiden nur mit Menschenkraft bauen?

Diese und viele andere Fragen lassen sich mit physikalischem Wissen beantworten. Denn die Physik beschäftigt sich damit, die Vorgänge in der unbelebten Natur zu beobachten, zu begreifen und zu beschreiben. Diese Beobachtungen sind die Grundlage für jede Technik, die uns heute das Leben so angenehm macht. Egal ob Fernseher, Handy oder Kaffeemaschine.

Um die Ereignisse der Natur genau untersuchen zu können, werden in der Physik viele spannende Experimente durchgeführt, beobachtet und ausgewertet. So kann man die Natur begreiflich machen. Oft geschieht dies auch in der Sprache der Mathematik. Dadurch lassen sich genaue Vorhersagen über Vorgänge treffen, ohne dass man sie zuvor durchgeführt hat. Beispielsweise wäre es nicht sehr sinnvoll eine Rakete in den Weltraum zu schicken ohne zu wissen, ob sie auch ihr Ziel erreichen wird.

Die physikalischen Zusammenhänge können von unseren Schülerinnen und Schülern in vielfältigen Schülerexperimenten eigenständig untersucht werden. Um komplexere Sachverhalte zu analysieren stehen aufwändige Demonstrationsversuche zur Verfügung und werden zum Teil mit digitalen Messmethoden aufgenommen.

Die in den Jahren 2007 und 2016 neu eingerichteten Unterrichtsräume bieten ein höchstes Maß an Flexibilität und sind so perfekt für kooperative Unterrichtsformen geeignet. Hinzu kommt unsere moderne Multimedia-Ausstattung (Dokumentenkamera, Smartboard, Soundsystem), die ein einfaches und effektives Vergleichen von Gruppenergebnissen ermöglicht.

 

Bilder vom Tag der offenen Schule 

Kann man elektrischen Strom wiegen?

Natürlich nicht. Weshalb haben  Physiklehrer des Städtischen Gymnasiums trotzdem „Stromwaagen“ für Schülerversuche gebaut?

Der Bauvorschlag wurde von einer Lehrerfortbildung mitgebracht. Der Aufbau dient dazu, die Kräfte auf einen stromdurchflossenen Leiter in einem Magnetfeld zu messen und darüber ein Maß für die Stärke des Magnetfeldes zu finden. Bisher wurde dieser grundlegende Versuch als aufwendiges Demonstrationsexperiment vom Lehrer durchgeführt.

Jetzt haben Schülerinnen und Schüler der Q1 die Möglichkeit mit einem relativ einfachen Aufbau diese Kräfte mithilfe einer empfindlichen Feinwaage selbst zu bestimmen und sich so einen grundlegenden physikalischen Zusammenhang selbst zu erschließen. Das Besondere an diesem Aufbau ist, dass durch den Selbstbau und die Verwendung altbrauchbarer Teile aus der Physiksammlung die Kosten extrem niedrig gehalten werden konnten. So wurden z.B. die Grundbretter der sechs Stromwaagen in der Holzwerkstatt eines Lehrers aus alten Regalböden und Stuhlbeinen hergestellt. Aus alten Schubläden aus den sanierten Physikräumen entstanden auch gleich solide Aufbewahrungskästen für die empfindlichen „Stromwaagen“. Aus dem Stromwaagenprojekt ist so ganz nebenbei auch ein „Upcycling-Projekt“ geworden.

vom 17.05.2017