Städtisches Gymnasium Ahlen

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08.10.2019

Schüler*innen des Städtischen Gymnasiums Ahlen besichtigen Auschwitz-Birkenau

Krakau19.jpgAuschwitz ist ein schrecklicher Ort, auch heute noch. Ein Schauplatz für millionenfachen Mord. Begangen von – zumeist – ganz „normalen“ Menschen. Diese Erkenntnis haben 28 Schüler*innen des Städtischen Gymnasiums gewonnen, die zusammen mit ihrem Geschichtslehrer Tobias Meemann die Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrations- und Vernichtungslagers im Rahmen der diesjährigen Krakau-Fahrt besichtigt haben.
Die Konfrontation mit dem schier unvorstellbaren Leid der Opfer, das im Zentrum der Ausstellung steht, machte sprachlos, aber ließ die Dimension der Verbrechen erst vollends zu Tage treten. Vor allem die Begehung des Vernichtungslagers Birkenau machte durch seine schiere Größe die Monstrosität der dort begangenen Verbrechen anschaulich.
Für die Schüler*innen stellten sich vor allem zwei Fragen: Wie können wir den Opfern heute eine Stimme geben und welche Bedeutung hat Auschwitz für uns heute?
Um den Opfern Gehör zu verschaffen und daraus konkrete Konsequenzen für unser Zusammenleben heute zu ziehen, haben die Schüler Dominik Mateina, Hendrik Schlotböller und Tim Schniederjürgen einen sehr eindringlichen Dokumentarfilm über die persönlichen Reflexionen der Fahrtteilnehmer*innen zu Auschwitz und den dort begangenen Verbrechen gedreht. Dieser wird anlässlich der Gedenkveranstaltung zur Befreiung des Lagers am 27. Januar 2020 in der Aula des Städtischen erstmals gezeigt.
Auch die Frage, wie ganz „normale“ Menschen zu Mördern werden konnten, wird auf der Gedenkfeier noch einmal reflektiert werden. Denn eines sollte klar sein: Auschwitz darf sich niemals wiederholen.
Genau aus diesem Grund fahren Schüler*innen des Städtischen seit 2004 jedes Jahr nach Polen. Denn Verantwortung für unsere Gesellschaft zu übernehmen und für Toleranz und Respekt eintreten zu wollen, ist wesentlicher Teil der Erziehungsarbeit am Städtischen Gymnasium.

SGA - 12:16 @


 

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