Städtisches Gymnasium Ahlen

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20.11.2022

Totengedenken

D6D1968C-F207-4362-951C-4050F12F497F.jpegTraditionell erinnern die Schulgemeinschaft des Städtischen Gymnasiums sowie die Ahlener Abiturientenvereinigung (AVA) mit einer Gedenkfeier ihrer verstorbenen Mitglieder sowie der Opfer von Kriegen, Terror und Gewalt.
Zum Totengedenken am Buß- und Bettag versammelten sich Schülerinnen und Schüler aller Klassen, ehemalige Kolleginnen und Kollegen, Frank Schniederjürgen als Vorsitzender der AVA sowie Schulleiter Meinolf Thiemann vor den Gedenktafeln für die Opfer von Kriegen, Terror und Gewalt im Städtischen Gymnasium.
Nach einer Kranzniederlegung erinnerte Schulleiter Meinolf Thiemann an die vielen Opfer des Krieges in der Ukraine und mahnte, dass Frieden nicht selbstverständlich sei und man immer wieder für ein friedvolles Miteinander eintreten müsse. Zudem erinnerte er an die verstorbenen Angehörigen der Schulgemeinschaft und rief dazu auf, ihrer durch eine Schweigeminute zu gedenken.
Im Anschluss verwies Frank Schniederjürgen auf eine lange Liste von terroristischer Gewalt, denen unschuldige Menschen zum Opfer gefallen seien - zuletzt bei dem Anschlag auf die jüdische Gemeinde in Halle. Er betonte, wie wichtig es sei, sich Antisemitismus und Rassismus entgegenzustellen und lobte die Schülerinnen und Schüler des Städtischen Gymnasiums, die sich im Projekt „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“ engagierten. Schließlich erinnerte er an den ehemaligen Schulleiter Bruno Wagler, der wegen seiner mutigen und kritischen Haltung von den Nationalsozialisten aus dem Amt entfernt worden ist. Nach dem Krieg ist der leidenschaftliche Pädagoge dann erneut zum Schulleiter ernannt worden. Seit 2019 haben die AVA und das Städtische Gymnasium die Pflege des Grabs Bruno Waglers auf dem Westfriedhof übernommen.
Zum Abschluss erinnerten Lea-Sophie Masalci, Hannah Küppers, Tim Frankrone, Emily-Sophie Quittek Ansgar Hachmeister und Viktoria Manzke aus dem Geschichtsleistungskurs von Herrn Meemann an die Reichspogromnacht vom 9. auf den 10. November 1938 in Ahlen. Die von den Schülerinnen und Schüler vorgestellten Schicksale der jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger machten betroffen. Hier in Ahlen seien „ganz normale Menschen“ zu Gewalttätern geworden, wie Lea-Sophie Masalci warnend betonte. Auch gegenwärtig gebe es Hetze und Gewalt gegen Minderheiten in Deutschland und es sei unsere Verantwortung, der Diskriminierung von Menschen, sei es wegen ihrer Religion oder Kultur, ihrer Herkunft, ihrer sozialen oder sexuellen Orientierung, entschlossen entgegenzutreten.

SGA - 17:29 @







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