Städtisches Gymnasium Ahlen

Schule im Herzen der Stadt

FAQ

 

Warum digitale Medien?

WissenschaftlerInnen vom Zentrum für internationale Bildungsvergleichsstudien (ZIM) der Technischen Universität München (TUM) haben in ihrer Analyse eine klare Antwort gefunden: „Im direkten Vergleich mit Klassen, die traditionell unterrichtet wurden, zeigen Schülerinnen und Schüler aus Klassen, in denen mit digitalen Unterrichtsmedien gearbeitet wurde, durchweg bessere Ergebnisse in den Leistungstests.“ Allerdings zeigte sich auch: Es sind nicht die Medien allein, die einen wirksamen Unterricht garantieren; es kommt sehr darauf an, wie und wie lange sie eingesetzt werden. LehrerInnen müssten sich stets fragen, welchen Mehrwert ihre Verwendung habe.

Den größtmöglichen Nutzen kann das Lernen mit Internet und Tablet haben, wenn sie ergänzend zu traditionellen Unterrichtsmaterialien verwendet würden und den klassischen Unterricht nicht vollständig ersetzten; klassische Unterrichtskonzepte, die über Jahre optimiert worden seien, sollten keinesfalls über Bord geworfen werden, warnen die Forscher. Der positive Effekt des Lernens mit digitalen Medien war zudem deutlich größer, wenn nicht allzu lange mit ihnen gearbeitet wurde.

Insgesamt erhöht das Lernen mit digitalen Medien die Motivation der SchülerInnen; ihre Einstellung gegenüber Mathematik und Naturwissenschaften verbessert sich. „Ich habe festgestellt, dass vor allem Kinder und Jugendliche, die Angst vor Mathematik haben und eher blockieren, mit der Zeit ein bisschen auftauen, wenn sie mit digitalen Medien arbeiten“, wird eine Lehrkraft in der Studie zitiert.


Ist das iPad nicht zu teuer?

Auch wenn häufig von überzogenen Preisen bei Apple Produkten die Rede ist, werden die Kosten, die auf die Eltern zukommen geringer sein als bei einem herkömmlichen Notebook. Am Städtischen Gymnasium belaufen sich die Kosten für ein einsatzfähiges iPad auf ca. 350€ (als Direktkauf oder mit 0%-Ratenzahlungen über 36 Monate). Hinzu kommt eine Hülle und zu einem späteren Zeitpunkt der Stift. iPads zeichnen sich meist durch große Zuverlässigkeit aus und haben noch meist einen hohen Restwert im Vergleich zur Konkurrenz.

 

 

Wie kommen wir an das iPad?

Das wichtigste vorneweg: Kaufen Sie nicht sofort selbst ein iPad! Über einen speziellen Webshop bestellen Sie zu vergünstigten Konditionen ein iPad. Nur so stellen wir sicher, dass alle Geräte im Schulalltag problemlos eingesetzt werden können.

 

Spielen die Kinder nicht nur noch mit dem iPad?

Beim Einsatz in der Schule sind nur die von den Lehrerinnen und Lehrern vorgesehenen Apps benutzbar. Spielen ist dann nicht möglich.

 

Gibt es noch Schulbücher und –hefte?

Ja! Das Schulbuch wird nicht komplett aus dem Unterricht verschwinden. Außerdem gehören das Führen von Heften und die handschriftliche Bearbeitung von Aufgaben ebenso zum Schulalltag wie die Arbeit mit digitalen Medien.


Wie viel Speicher haben die iPads? Kann es auch unterschiedliche Ausstattungen geben?

Am Städtischen Gymnasium Ahlen arbeiten wir mit iPads, die 32 GB Speicher aufweisen. Davon soll mindestens die Hälfte, also 16 GB, für die schulische Arbeit reserviert sein.


Welchen Stift sollen wir kaufen?

Beim Bestellprozess können Sie optional das Original, den "Apple Pencil" mit einem Rabatt bestellen. Auch andere Hersteller haben iPad-Stifte im Angebot, z.B. Logitech. Spätestens nach den Winterferien müssen alle Schülerinnen und Schüler einen Stift haben. Sie sollten auf jeden Fall einen aktiven Stift kaufen, damit ihr Kind auch wirklich gut auf dem iPad schreiben kann. 


Müssen wir eine Tastatur kaufen?

Nein. Unsere Erfahrungen aus dem Unterricht zeigen, dass die Kombination aus Stift und iPad in fast allen Unterrichtssituationen das Mittel der Wahl ist. Wenn Sie möchten, können Sie direkt auch eine Schutzhülle mit Tastatur kaufen.


Gibt es eine Versicherung?

Sie können im Webshop unseres Kooperationspartners optional eine Versicherung abschließen. Wie bei allen anderen Versicherungen auch, müssen Sie das Risiko selbst kalkulieren und entscheiden, ob Sie eine Versicherung abschließen wollen oder nicht. Bei Schaden oder Verlust müssen sonst Sie selbst für Ersatz sorgen, denn das iPad ist ein obligatorisches Lernmittel.

 



Welche Vorkehrungen gibt es im Hinblick auf mögliche Tablet-Diebstähle?

Die Tablets verbleiben in den Pausen im Klassenraum, der abgeschlossen wird. Findet nach einer großen Pause ein Raumwechsel statt, soll die Tasche mit dem Tablet nicht unbeaufsichtigt bleiben. Sollte es dennoch zu einem Diebstahl kommen, greift ggf. die Versicherung (siehe oben). Da die Geräte zentral verwaltet werden, kann im Falle eines Verlustes das Gerät gesperrt und/oder komplett gelöscht werden. Das Gerät wird dadurch für einen möglichen Dieb wertlos. Bislang hatten wir noch keinen einzigen Verlust durch Diebstahl.

 

Welcher Schutz der Geräte ist vorgesehen?

Die Tablets müssen in der Schule durch eine Schutzhülle geschützt sein. Eine Schutzfolie für das Display ist eine sinnvolle Ergänzung. Außerdem sollte an einen Schutz vor Wasser / Flüssigkeiten gedacht werden, z.B. mit einem wasserdichten Transportbeutel oder eine Tasche mit wasserdichtem Fach.

 


Können die Tätigkeiten & Inhalte der SchülerInnen kontrolliert werden?

Lehrkräfte können vorübergehend die iPads einschränken, z.B. welche Apps verfügbar sind oder ob die Geräte im Unterricht kurz gesperrt werden. Zudem wird über eine sogenannte Whitelist auf der schulischen iPad-Verwaltungs-Platform festgelegt, welche Apps während der Unterrichtszeit zur Verfügung stehen. Aus technischen Gründen ist diese Whitelist von Montag bis Freitag zwischen 7.45 Uhr und 15 Uhr aktiv. Lehrkräfte / AdministratorInnen können aber zu keiner Zeit sehen, welche Apps zuhause auf den Geräten laufen, welche Fotos dort gespeichert werden bzw. andere persönliche Daten einsehen. Mehr zum Thema Datenschutz für SchülerInnen kann bei Apple nachgelesen werden:

APPLE


 

Wie kann ich den Medienkonsum meines Kindes zu Hause regulieren?

Pädagogisch ist sicherlich am sinnvollsten gemeinsam über die Mediennutzung ihres Kindes zu reden, um auch zu Hause tragbare Nutzungszeiten und Nutzungsarten zu entwickeln. Vielfältige Anregungen dazu finden Sie auf den Seiten von klicksafe.

Die Verabredung von medienfreien Zeiten ist sicherlich sinnvoll. Wenn Sie die Mediennutzung quantitativ kontrollieren wollen, können Sie auf den heimischen Routern (Geräte, die den Internetzugang ermöglichen, wie z.B. eine Fritzbox) einstellen, welches Gerät in welchem Zeitraum Zugang zum Internet erhält. Ferner kann zusätzlich festgelegt werden, ob der Zugang durch einen Filter kontrolliert werden soll. Der Zugang kann sogar auf eine Liste von einzelnen Internetseiten begrenzt werden. Fast alle Apps auf dem Tablet können auch ganz ohne Internetzugang genutzt werden. Eine weitere gute Möglichkeit, die Mediennutzung Ihres Kindes im Auge zu behalten und ggf. einzuschränken ist die sogenannte "Apple Familienfreigabe". Viele unserer "iPad-Eltern" melden uns sehr positive Erfahrungen damit zurück. Die Familienfreigabe ist leicht einzurichten, mehr Informationen gibt es hier:

APPLE Eltern



Was ist die Apple-ID?

Apple-Account = Apple-ID (E-Mail-Adresse) + Passwort

Um das iPad in vollem Umfang nutzen zu können, benötigt man eine Apple-ID. Sie kann unter anderem im App Store, Apple TV, FaceTime, iTunes, Mac App Store, iChat und im Game Center genutzt werden. Achtung: über die Apple-ID können auch kostenpflichtige Apps oder In-App-Käufe getätigt werden!

Für die schulische Nutzung hat Euer iPad bereits eine eigene Apple-ID, die aktiv wird, sobald man im Schulnetzwerk ist. Die Einrichtung einer privaten Apple-ID ist also freiwillig und nur mit ausdrücklicher Erlaubnis der Eltern möglich.  Sie ist somit nicht unbedingt notwendig.


 

Wie ist der Klassenraum ausgestattet?

Im Klassenraum ist ein Beamer mit einem Apple-TV installiert. Außerdem gibt es Lautsprecher, um Multimedia nutzen zu können. Natürlich sind auch leistungsstarke WLAN-Router installiert, um die WLAN-Verbindung zum Schulnetzwerk und zum Internet zu gewährleisten.



Gibt es eine Strahlenbelastung durch WLAN?

Die Sendeleistung unseres WLAN ist deutlich geringer als bei Handys oder schnurlosen Telefonen. Je nach Informationsquelle beträgt die WLAN-Strahlung nur ein Zehntel bis ein Hundertstel der eines Handys. Hinzu kommt noch, dass Handys dicht am Körper getragen werden, während die WLAN-Accesspoints mehrere Meter entfernt sind. Die Funkmodule im Tablet sind zudem abschaltbar, die WLAN-Accesspoints schalten sich automatisch bei Nichtbenutzung ab, bzw. gehen in den Stand-by-Modus, was die Belastung nochmals deutlich verringert. Durch eine gute Ausleuchtung mit vielen Access Points wird außerdem ausgeschlossen, dass die Geräte auf maximale Leistung gehen müssen um auch weitere entferne Geräte mit WLAN zu versorgen.


Wie vertragen sich Inklusion und iPads?

iPads bieten sich besonders an, um individuelle Förderung besser zu ermöglichen. Für sehbeeinträchtigte Kinder und Jugendliche gibt es etwa gute Zoomfunktionen sowie eine Vorlesefunktion, das sogenannte „VoiceOver“ und eine Diktierfunktion, die Gesprochenes in Text umwandelt. Diese Funktionen sind bei iPads schon ab Werk installiert. Außerdem kann durch die Tonwiedergabe in eigener Lautstärke eine Hör- und/oder Sehschwäche aufgefangen werden.

 


Wird es besondere Informationsabende für die Eltern geben?

Ja, zu Beginn des Schuljahres wird es einen Informationsabend geben.


Kann die Anschaffung und Nutzung eines Tablets verweigert werden?

Der Einsatz dieses Unterrichtsmittels ist nur sinnvoll, wenn, wie bei dem jetzigen Taschenrechner, alle Schülerinnen und Schüler einer Lerngruppe das iPad haben. Nach dem entsprechenden Beschluss der Schulkonferenz wird das Tablet ein reguläres schulisches Lern- und Arbeitsgerät. Die Einführung des Tablets als Lern- und Arbeitsinstrument wird schrittweise und in ständiger Abstimmung zwischen allen Beteiligten (SchülerInnen, Eltern und Lehrkräften) erfolgen. Dazu werden im Rahmen der Schulkonferenz die gemachten Erfahrungen aller regelmäßig gemeinsam ausgetauscht und reflektiert.

 Seit dem Schuljahr 2019/2020 haben wir iPad-Klassen an unserer Schule.

Diese FAQ werden dementsprechend bei Bedarf aktualisiert.

Bei weiteren Fragen, sprechen Sie uns an.

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Warum Apple iPads?
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